5. Bodenplatte/Vorbereitungen
Grundvoraussetzung für eine lange Lebensdauer eines Blockhauses ist der konstruktive (bauliche) Holzschutz.
Um das Blockhaus vor ständiger Feuchtigkeit zu schützen, sollte es auf einem Sockel stehen, damit die unteren Blockbohlen nicht der ständigen Feuchtigkeit ausgesetzt sind. Dies kann entweder mit einer gegossenen Betonplatte, oder aber auch mittels umlaufender Tiefbordsteine (Kantensteine) erreicht werden. Sofern man sich für die letztere Möglichkeit entscheidet, sollten die Tiefbordsteine (8/20) soweit in die Erde eingelassen werden, daß sie ca. 5 cm nach oben aus dem Erdreich herausragen. Die innere Fläche kann dann einfach bündig mit Pflastersteinen oder Betonplatten ausgepflastert werden (siehe Skizze). Bei Häusern mit schwerer Bedachung (z. B. Ziegeleindeckung) oder bei lockerem Untergrund sollten die Tiefbordsteine in ein Betonbett gesetzt werden.
Es empfiehlt sich, die Blockbohlen ca. 1 cm nach außen überstehen zu lassen, um eine Tropfnase herzustellen, an der das Wasser nach unten frei abtropfen kann. Daher sollte die Bodenplatte 2cm kleiner als das Blockaus sein.
Die Feuchtigkeitssperre unter den Blockbohlen gehört bei uns zur Serienausstattung und wird mitgeliefert.
Tipp: Die Tiefbordsteine eignen sich auch gut um leichtes Gefälle auszugleichen.
Sofern Versorgungsleitungen für Elektro-, Sanitär- und Heizungsinstallationen vorgesehen sind, sollten diese bei der Erstellung der Bodenplatte berücksichtigt werden. Für Saunahäuser wird ein Starkstromanschluss (400V) benötigt (Querschnitt des Kabels für 9 KW-Saunaofen: 5×2,5²). Sofern zusätzlich ein Durchlauferhitzer (ca. 10KW) für die Dusche installiert werden soll, ist ein Querschnitt von 5×6² erforderlich.
Wir stellen Ihnen auf Wunsch einen Fundamentplan Ihres geplanten Hauses zur Verfügung. Anhand dieser Zeichnung kann dann die Bodenplatte erstellt werden.
4. Baugenehmigung 6. Lieferung und Montage



