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Presseberichte: Richtig planen und bauen

Richtig planen und bauen
© @Westerhoff

Schon lange steht ein “Refugium” im Grünen auf der Wunschliste, nur nie hat man den Mut besessen, das Bauvorhaben in die Tat umzusetzen. Ansgar Westerhoff und sein Team wissen, dass man für die Realisierung nicht nur eine fundierte Planung, sondern auch fachliches Know-how benötigt, damit man lange Freude an seinem “Traumhäuschen” im Grünen hat.


Vor dem Kauf eines Gartenhauses Anforderungsprofil festlegen

Am Anfang steht eine große Portion Vorfreude, aus den vagen Ideen und Wünschen die ersten Schritte folgen zu lassen. Bevor ein Gartenhaus aufgestellt wird, sind Aspekte wie Nutzung, Größe, Ausstattung und Standortwahl zu klären. Soll das Gartenhaus rein als Aufbewahrungsort für Gartengeräte und Fahrräder genutzt werden, reicht ein kleines Häuschen aus, das an einem entlegenen Plätzchen im Garten aufgestellt wird. Soll es aber als Outdoor-Büro, Atelier, Spielhaus für die Kinder, chilliges Plätzchen für gemütliche Abendstunden oder sogar als Wellness-Oase dienen, wird ein größeres Gartenhaus benötigt, das im Garten als „Blickfang“ platziert wird.

“Ein Aufstellungsort unter einer großen Eiche mag verwunschen wirken, ist aber nicht ideal”, betont Ansgar Westerhoff, Geschäftsführer der Westerhoff GmbH. “Das Gartenhaus bekommt im Frühjahr und Sommer zu wenig Sonnenwärme, damit die Holzwände nach den feuchten Herbst- und Wintermonaten trocknen. Das Dach vermoost zu schnell und das Laub verstopft die Dachrinnen.” Darüber hinaus sollte ein Gartenhaus nicht ohne Rücksprache mit den Nachbarn auf die Grundstücksgrenze platziert werden, damit der „Nachbarschaftsfrieden“ gewahrt bleibt.


Baugenehmigung beantragen

Bei uns in Deutschland läuft fast nichts ohne Genehmigungsverfahren – auch nicht für den Bau eines Gartenhauses. Das heißt, nach der Auswahl des Gartenhaus-Typs, Festlegung der Größe und der Standortwahl sollte jeder Bauherr beim örtlichen Bauamt nachfragen, ob eine Baugenehmigung notwendig ist. Während man in einem Bundesland genehmigungsfrei bis 75 m3 Raumvolumen bauen kann, bedarf es in einem anderen Bundesland schon bei einem Bodenaushub von 30 m3 eines Genehmigungsverfahrens. Beim Bauamt erhält man darüber hinaus weitere wichtige Informationen, wie groß der Mindestabstand zum Nachbargrundstück sein muss.


Ein Fundament ist das A und O

Sowie die Baugenehmigung vorliegt, kann mit dem Bau des Gartenhauses begonnen werden. Damit das Haus nicht von unten wegfault und beim nächsten Herbststurm zusammenfällt, sollte es auf einem Sockel stehen. Dies kann mit einer gegossenen Betonplatte, oder auch mittels umlaufender Tiefbordsteine (Kantensteine) erreicht werden. Sofern man sich für die letztere Möglichkeit entscheidet, sollten die Tiefbordsteine (8/20) soweit in die Erde eingelassen werden, dass sie ca. 5 cm nach oben aus dem Erdreich herausragen. Die innere Fläche kann dann einfach bündig mit Pflastersteinen oder Betonplatten ausgepflastert werden. Bei Häusern mit schwerer Bedachung (z. B. Ziegeleindeckung bzw. Dachbegrünung) oder bei lockerem Untergrund sollten die Tiefbordsteine in ein Betonbett eingesetzt werden. „Es empfiehlt sich, die Blockbohlen ca. 2 cm nach außen überstehen zu lassen, um eine Tropfnase herzustellen, an der das Wasser nach unten frei abtropfen kann, d. h. die Bodenplatte sollte 4 cm kleiner als das Gartenhaus sein“, sagt Ansgar Westerhoff.


Der Materialvielfalt sind keine Grenzen gesetzt

Ein Gartenhaus kann sowohl aus Blech, massivem Mauerwerk, Holzfertigteilen oder Blockholzbohlen bestehen. Wellblech- oder Fertighaus-Lösungen reichen sicherlich für einen Geräteschuppen aus. Sie sind schnell aufgebaut, besitzen einen geringen Pflegeaufwand und sind günstig in der Anschaffung. Wer mehr möchte, sollte auf die Qualität der verarbeiteten Materialien achten. Besonders bei einem Gartenhaus aus Holz sollten nur hochwertige Hölzer verarbeitet werden. Holz ist nicht gleich Holz – weltweit gibt es mehr als 25.000 Holzarten, die über verschiedene Eigenschaften verfügen. Grundsätzlich nimmt Holz permanent Feuchtigkeit auf und gibt sie ab. Bei langen Trockenperioden kann geringwertiges Holz schnell unangenehme Risse bekommen. „Wir verwenden daher für unsere Gartenhäuser, Poolhäuser und Saunahäuser nur unbehandelte finnische Polarfichte. In der Kälte Finnlands wachsen die Bäume langsamer. Das Holz verfügt über einen höheren Dichtegrad und dehnt sich nicht so extrem bei den unterschiedlichen Witterungseinflüssen, wie schnell wachsende Holzarten aus warmen Breitengraden“, betont Ansgar Westerhoff.


Dach – oftmals ein unterschätztes Thema

Wer sich mit dem Bau eines Gartenhauses beschäftigt, sollte auch das Thema Dachform und -eindeckung nicht außer Acht lassen. Neben Fenstern und Türen ist die Dachform ein wesentliches Gestaltungskriterium. Der Klassiker ist ein Satteldach. Sehr beliebt sind auch Walmdächer, die nicht nur auf der Traufseite, sondern auch auf der Giebelseite über geneigte Dachflächen verfügen. Mehr und mehr werden asymmetrische Formen verwendet, um dem Gartenhaus einen „Aha-Effekt“ zu verleihen und ggf. sogar eine Photovoltaik-Anlage zu installieren. Perfekt zum Bauhaus-Stil passen Flachdächer, die über einen Neigungswinkel von bis zu 10 Grad verfügen, damit das Regenwasser abfließt.

Besonders bei einem Gartenhaus, dass man für chillige Abendstunden mit Freunden oder als Wellness-Oase nach einem anstrengenden Arbeitstag nutzen möchte, sollte an einen ausreichenden Dachüberstand gedacht werden. Er beeinflusst nicht nur die Optik des Hauses, sondern dient als zusätzlicher Sonnenschutz auf der Terrasse und schützt die Außenwände vor Witterungseinflüssen wie z. B. Regen und Hagel.


Dachbegrünung: Ja oder nein?

Aus ökologischen und ästhetischen Gründen entscheidet sich der eine oder andere Bauherr gern bei einem Flachdach für eine Dachbegrünung. Wichtig ist, dass die Dachstatik auch die höhere Gewichtsbelastung pro m2 tragen kann. Bei einer extensiven Dachbegrünung wird das Dach mit Niedriggehölzern, Kräutern und Moosen bepflanzt, die max. 20 cm hoch werden. Diese Begrünungsart bedeutet ein Gewicht von ca. 120 kg/m2. Die Gewichtsbelastung bei einer intensiven Begrünung mit Sträuchern, kleinen Stauden und Bäumen von max. 40 cm Wuchshöhe beträgt sogar 400 kg/m2. „Wir verwenden für die Dachbegrünung gern 5 – 6 verschiedene Pflanzen mit geringer Wuchshöhe, die auch für längere Frost- und Trockenheitsperioden geeignet sind“, sagt Ansgar Westerhoff.


Gartenhaus-Ausstattung in Wohnhaus-Qualität

Ein Gartenhaus, das zu jeder Tages- und Jahreszeit als Refugium im Grünen dient, sollte Wohnhaus-Qualität entsprechen, d. h. die Wandstärke sollte mindestens 70 mm betragen sowie die Fenster und Türen über eine Doppelverglasung verfügen. Wasser- und Stromversorgung sollte über einen Erdanschluss per Kabel bzw. Rohr durch einen Fachbetrieb vom Haupthaus verlegt werden. Beheizt werden kann ein Gartenhaus durch ein elektrisches Heizsystem. Für Räume mit Holzfußboden eignet sich besonders eine Bodenkanalheizung. Bei verfliesten Räumen ist eine elektrische Fliesenheizung empfehlenswert. Der Vorteil liegt u. a. darin, dass sich kein Kondenswasser auf den Fliesen bildet, eine schnelle Trocknung des Duschbereiches gewährleistet ist und die Heizung über einen integrierten Frostwächter verfügt.

„Damit dem Gartenglück nichts im Weg steht, sollte jeder Bauherr seine Wohngebäude- und Hausrat-Versicherung um das Gartenhaus ergänzen. So ist das Häuschen und der darin aufbewahrte Hausrat gegen mögliche Schäden geschützt“, empfiehlt der Profi.


Quelle: Gartenpraxis - Jan. 2019

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